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Mein erster Tag an Bord gestaltet sich bunt und ereignisreich. Nach dem Frühstück werde ich schnell von Klaus, dem Segelveteranen auf der Avontuur, in Beschlag genommen. Es gilt den Baum des Schonersegels zu ölen. Ich genieße dabei die warmen Sonnenstrahlen auf meiner Haut, und atme tief die salzige Seeluft ein. Endlich wieder am Meer.

Veröffentlicht in nauteo: Reisen - Seereisen

Drei Jahre ist es her, seit ich das Letzte Mal als Kadett auf See war. Nun soll es erneut hinaus aufs Meer gehen, dieses Mal jedoch als Offizier. Seitdem ist viel passiert. Ich habe meine Ausbildung an der Seefahrtschule in Leer erfolgreich beendet, und darf nun alle Sieben Weltmeere offiziell unsicher machen, ich bin Vater geworden, und ich bin aus meiner Studentenheimat in Ostfriesland zurück in meine Geburtsregion Franken gezogen. Was wird mich bei meinem ersten Job als Wachoffizier, an Bord des Segelfrachtschiffes Avontuur von Timbercoast, erwarten?

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Dienstag, 29 Dezember 2015 07:54

Tagebuch eines Kadetten - Eintrag 8

Wir haben Paramaribo auf einem Ostkurs verlassen, und wenden uns nach einer kurzen Seereise schon wieder dem südamerikanischen Festland zu: Unser nächster Zielhafen liegt einige Meilen im Landesinneren, den Grenzfluss zwischen Suriname und Französisch Guyana hinauf - durch den dichten Dschungel.

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Donnerstag, 22 Oktober 2015 09:49

Tagebuch eines Kadetten - Eintrag 7

An Bord unterscheiden wir unterschiedliche Wasserleitungstypen, welche farblich unterteilt sind. Grün- Grau- und Schwarzwasser. Grünes ist Trinkwasser, Grauwasser ist Abwasser von Spülen, und Schwarzwasser ist Abwasser der Toiletten. Das Wasser des Suriname River, den wir wenige Meilen hinauffahren um unseren Liegeplatz in Paramaribo zu erreichen, ist bräunlich.

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Mittwoch, 02 September 2015 09:26

Tagebuch eines Kadetten - Eintrag 6

Die Ankunft in Georgetown, der Hauptstadt des Südamerikanischen Landes Guyana, verschob sich immer tiefer in die Nacht. Der Lotse, den wir kurz vor der Küste aufgenommen hatten, wollte die steigende Tide abwarten, um kein unnötiges Risiko bei der Einfahrt einzugehen.

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Sonntag, 12 Juli 2015 20:33

Tagebuch eines Kadetten - Eintrag 5

Wenig Schlaf und harte Arbeit, das prägt unsere Liegezeiten im Hafen. Zumal wir nun auch häufig das Entladen komplett selbst erledigen, inklusive Kranoperationen. Schlafmangel und Erschöpfung sind die Folge, aber wozu gibt es Kaffee und Zigaretten? Und wenn dann doch mal einer zu murren anfängt, wird dies meist mit einem Achselzucken und dem Ausspruch "Thats Seamans Life" quittiert.

 

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Sonntag, 24 Mai 2015 10:50

Tagebuch eines Kadetten - Eintrag 4

Kurs 231°, die Tage werden zunehmend heißer und auch die Nächte kühlen immer weniger ab. Petrow liegt nach einem Tag an Deck nun andauernd mit Übelkeit und Kopfschmerzen im Bett, die Filipinos verkraften die Dauerhitze besser. Eingepackt in mehrere Schichten Klamotten, auch um den Kopf, um die brutalen Sonnenstrahlen fernzuhalten.

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Samstag, 25 April 2015 18:46

Tagebuch eines Kadetten - Eintrag 3

Die Brückenwachen während der zweiten Woche auf See verliefen alle recht ereignislos. Es gab eine Sturmwarnung in unserem Fahrtgebiet, wir bekamen davon jedoch nichts ab. Ich durfte oft ans Steuer, und lernte erstmals die Arbeit mit klassischen Papierkarten an Bord kennen, die ich bisher nur aus der Seefahrtschule gekannt hatte.

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Sonntag, 05 April 2015 00:15

Tagebuch eines Kadetten - Eintrag 2

Das erste Wochenende auf See brachte dann den ersten Karaoke-Abend mit sich. Neben dem Singen sentimentaler Liebeslieder und dem Grölen alter Hits, ergaben sich aber auch einige gute Gespräche, die mir die Mentalität der Filipinos etwas näher brachten.

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Sonntag, 15 März 2015 01:00

Tagebuch eines Kadetten - Eintrag 1

 I have a problem with your hair! Mit diesen Worten fing mich der Kapitän nach meinem ersten Frühstück auf dem Motorschiff Isolde ab. Es gab Eier, wie jeden Morgen in den folgenden Monaten. 

Veröffentlicht in nauteo: Reisen - Seereisen

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