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Montag, 09 Oktober 2017 10:43

40 Millionen gegen illegalen Fischfang: Was plant Paul Allen?

Bild von US Naval Forces, CC 1.0



20 Prozent der jährlichen Fangmengen macht der illegale Fischfang aus. Dabei trägt er zur Verarmung traditioneller Fischfangkulturen an den Küsten bei und schadet zudem der weltweit schwindenden Fischpopulation. Paul Allen, Co-Gründer von Microsoft, schmiedet jedoch an einer Gegenmaßnahme - aus dem All.


SkyLight gegen Fischwilderei

Seit den 1970er Jahren, hat sich die Population der Fische in unseren Meeren schätzungsweise halbiert. Diese Knappheit einer uralten Nahrungsresource der Menschheit schürt Konflikte zwischen Fischfangnationen, gefährdet das fragile Ökosystem der Meere und lässt Küstenbevölkerungen weltweit verarmen. Denn, man mag es kaum meinen: Jeder zehnte Mensch auf der Erde arbeitet in der Fischerei. 

Mit einer Investition von 40 Millionen US-Dollar in das System SkyLight, möchte Microsoft Co-Gründer Paul Allen nun dagegen setzen. Durch die Nutzung von Datenanalysetools und Satelitenbildern soll die Software Fischereibehörden helfen, effektiver illegalen Fischfang zu orten und schneller gegen ihn vorzugehen.


Endstation für die Meere?

Wie groß die Belastung der Meere geworden ist, und welche Maßnahmen er dagegen vorsieht, hat Paul Allen am vergangenen Freitag auf der "Our Ocean Conferance" auf Malta verkündet. Der passionierte Taucher setzt sich schon länger für den Schutz der Meere ein, die stark unter den Einflüssen durch den Mensch zu leiden haben - besonders auch unter illegaler Fischerei.

So sind bereits 90 Prozent der weltweiten Fanggebiete soweit überfischt, dass es über eine nachhaltige Fischerei hinausgeht. Viele traditionelle Speisefische, allen voran der Thunfisch, sind vom Aussterben bedroht. Vor den Küsten Afrikas werden Hungersnöte aufgrund der erschöpften Fischresourcen befürchtet, im Mittelmeer und dem Schwarzen Meer sind die Fangmengen seit 2007 um ein Drittel gesunken.

Ob Paul Allens Hilfe aus dem All dabei helfen wird, diesen Trend umzukehren? Wir hoffen es. Unsere Meere sind viel zu schön um sie derart zu zerstören.


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