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Dienstag, 03 Oktober 2017 06:47

Blitzmaschine Schweröl: Erschaffen Frachter Blitze? Featured

 

Über einen Zeitraum von 11 Jahren haben Geophysiker aus den USA die Häufigkeit von Blitzen über dem Meer untersucht. Ihr Ergebnis: Besonders auf zwei vielbefahrenen Seefahrtsrouten in Asien zuckten die Himmelsfunken gehäuft herab. Doch wo ist die Erklärung zu finden?

 

Rußschleuder mit direktem Umwelteinfluss

Anders als die meisten Motoren an Land, werden Schiffsmaschinen meist nicht mit Benzin oder Diesel, sondern mit Schweröl - einem Abfallprodukt des Raffinierungsprozesses - betrieben.

Ähnlich wie Teer wird diese zähflüssige Masse erst bei seiner Erhitzung flüssig, und entlässt dann nach seiner Verbrennung im Schiffsmotor zahlreiche Schadstoffe in unsere Atmosphäre. Unter anderem auch viel Ruß.

 

Künstlich erzeugte Blitze ohne Regen

Diese Rußpartikel sollen laut der Studie des Department of Atmospheric Sciences an der University of Washington in Seattle (HIER einzusehen) zuständig sein für das gehäufte Blitzaufkommen auf Schifffahrtsstraßen zwischen Sri Lanka und Sumatra sowie zwischen Vietnam und Singapur. Nachdem sie und andere Schadstoffe in die Luft geblasen werden erzeugen sie offenbar Eispartikel, welche durch Reibung zu Blitzschlag führen.

Weitere Umweltfaktoren schlossen die Wissenschaftler übrigens aus. Weshalb die Blitze allerdings nicht von Regenfällen begleitet werden, ist auch ihnen weiterhin ein Rätsel.

 

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