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Donnerstag, 16 März 2017 06:36

Europäer vereinen sich gegen asiatisches Billig-Abwracken

Bild von NGO Shipbreaking Platform



Fünf europäische Abwrackwerften haben sich zusammengeschlossen, um ein sauberes Entsorgen von ausgemusterten Schiffen zu propagieren - und machen damit auf eine Alternative zum Billigabwracken in Asien aufmerksam.


Gegen die Ausbeutung von Mensch und Umwelt

Die in Asien genutzten Anlagen, in denen Schiffe meist direkt am Strand und unter schlechten Bedingungen für Mensch und Umwelt zerlegt werden, stehen schon seit Jahren in der Kritik. Dennoch wählen auch namenhafte Reedereien aus Europa diese billige Möglichkeit, ihre alten Frachter loszuwerden.

Um umweltbewussten Reedern dazu eine Alternative zu bieten, haben sich nun fünf europäische Abwrackwerften zur European Ship Recyclers Group (ESR) zusammengeschossen Beteiligt sind Werften aus Frankreich (Port of Bordeaux), Belgien (Galloo), Dänemark (Smedegaarden), den Niederlanden (Scheepssloperij) und Spanien (DDR).

Ausreden einiger europäischer Reeder, es gäbe schlicht keine ausreichende Kapazität um sauber in der Heimat abzuwracken, wollen sie nicht mehr gelten lassen. Ob auch der Wille besteht dafür etwas tiefer in die Tasche zu greifen, wird sich zeigen.

Aufgrund der nicht endenenden Kritik an den dreckigen Abwrackpraktiken - unter anderem durch Initiativen wie die NGO Shipbreaking Platform - wird ihnen jedoch zumindest ein zusätzlicher Anreiz geboten, nicht in die Negativschlagzeilen zu kommen.


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