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Dienstag, 09 August 2016 06:52

Unterwasser-Lachsfarmen - Die Zukunft der Fischzucht?

Bild: AKVA, Konzeptskizze



Die weltweite Nachfrage nach Fisch ist immens, und um die Bestände zu schonen bieten Aquakulturen einen effektiven Lösungsansatz diese zu befriedigen. Aus Norwegen kommt nun ein neues Konzept industrieller Lachzucht: In absenkbaren Offshoreanlagen.


Atlantis Subsea Farming

Unter diesem Namen hat sich das norwegische Unternehmen AKVA mit Sinkaberg-Hansen und Egersund Nethas Anfang des Jahres zusammengeschlossen, um industrielle Lachszucht im offenen Meer zu ermöglichen.

Ihr Lösungsansatz beinhaltet ein absenkbares Aufzuchtbecken mit massivem Fassungsvermögen, welches die Lachszucht in industriellem Stil zu ermöglichen:



Durch Schläuche ist der Kafig an Futter- und Sauerstoffvorräte angeschlossen, die zentral gesteuert und angepasst werden können. Zum Absenken wird Meerwasser in die Ballastkörper gepumpt, zum Auftauchen wird Sauerstoff hineingepresst.


Revolutionär ist der Ansatz deswegen, da die Fische durch ein Absenken in tiefere Gewässerschichten, weit weniger schädlichen Umwelteinflüssen ausgesetzt werden. Was sich sowohl auf das Wohlbefinden der Lachse, als auch auf den Ertrag aus der Zucht positiv auswirken soll.


Immense Nachfrage nach Fisch

Aufgrund der massiven weltweiten Nachfrage nach Fischereiprodukten, die nur durch die Zucht befriedigt werden kann, und der gleichzeitig immer wieder in den Negativschlagzeilen auftauchenden Aquakultur, ist ein neuer Ansatz gefragt.

Atlantis Subsea Farming liefert einen, aber nicht den einzigen. Bereits im März hatte ein Konzept mit dem Namen Havfarm für Aufsehen gesorgt. Mit ihr plant die (ebenfalls norwegische) Firma Nordlaks riesige Zuchtnetze in 60 Meter Tiefe abzusenken.

Getragen werden die Netze in diesem Projekt jedoch von einem riesigen Schiff, welches 430 Metern Länge das zweitgrößte der Welt wäre. Mehr zu diesem Projekt erfahrt ihr hier: Havfarm - das Megaschiff


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