×

Nachricht

EU e-Privacy Directive

This website uses cookies to manage authentication, navigation, and other functions. By using our website, you agree that we can place these types of cookies on your device.

View e-Privacy Directive Documents

You have declined cookies. This decision can be reversed.
Dienstag, 17 Mai 2016 07:40

334.000 Liter Shell-Öl im Meer: Größte Ölpest seit Deepwater Horizon?

Bilder: Derick E. Hingle/Greenpeace



Nach 5 Tagen intensiver Abschöpfarbeiten im verschmutzten Gebiet, konnte immerhin knapp 60% der offiziell deklarierten Ölmenge aus dem Golf von Mexiko entfernt werden. Dass die Angaben zur Gesamtmenge jedoch korrekt sind, wird von Umweltschutzorganisationen angezweifelt.


Größte Ölpest seit Deepwater Horizon?

Als am 12. Mai die Meldung kam, dass die Leitung einer Shell Ölplattform vor Louisiana ein Leck hat, kamen einem sofort die Schreckensbilder der Deepwater Horizon Katastrophe in den Kopf.

Im April 2010 kam es wegen schwerer Versäumnisse der Verantwortlichen zu einem Blowout an der Bohrplattform Deepwater Horizon, das austretende Öl verschmutzte weite Teile des Golfs von Mexiko. Die Folgen für die Umwelt sind noch bis heute spürbar. Das Unternehmen musste Straf- und Folgekostenzahlungen in Millardenhöhe leisten.

Dass der aktuelle Vorfall in seinem Ausmaß kleiner ist, steht fest. Dennoch glauben Umweltaktivisten von Greenpeace und Vanishing Earth, dass diese Ölpest ernstzunehmen ist - Jonathan Henderson von Vanishing Earth wies darauf hin, dass Ölfirmen die Menge an ausgetretenem Öl selbstverständlich kleiner angeben würden als sie sei. Alleine schon deswegen, weil ihre Strafzahlungen sich nach dieser Menge richten.

shell unterwasser öl

Die Verschmutzung der aktuellen Ölpest sieht aus der Luft weit weniger bedrohlich aus als sie es ist


Die Aufräumarbeiten

Seit Beginn des Einsatzes, den die US Küstenwache zusammen mit Shell durchführt, konnte schon über die Hälfte des Öls abgeschöpft werden.

Es sind alleine für die Abschöpfarbeiten fünf Spezialschiffe vor Ort, insgesamt haben Shell und die Küstenwache 130 Einsatzkräfte vor Ort.

Dank eines Westwindes ist eine Verschmutzung der nur 90 Meilen entfernten Küste derzeit unwahrscheinlich, das Wetter wird jedoch ständig überwacht um Änderung frühzeitig zu registrieren.

Zu den Ursachen des Ölausflusses hat die US Umweltschutzbehörde eine Untersuchung gestartet.


Write a comment...
1375 hits

Nauteo, dein Heimathafen für maritime News und Lifestyle