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Donnerstag, 05 Oktober 2017 10:02

Rechte Flüchtlingsgegner fliehen: Schiff und Crew ohne Lohn

Bild: Defend Europe

 

Ende eines tragisch-komischen Schauspiels rechter Flüchtlingsgegner im Mittelmeer: Nach dem gescheiterten Einsatz von Defend Europe im Mittelmeer, hat die Gruppe offensichtlich die C-Star inklusive Besatzung fluchtartig verlassen. Ohne Proviant und Lohn.

 

Konsequent verantwortungslos

Als die C-Star unter mongolischer Billig-Flagge und mit einer nautischen Besatzung aus Sri Lanka ins Mittelmeer aufbrach, um im Namen der selbsternannten Europa-Retter von Defend Europe die Seenotrettung im Mittelmeer zu stören, wurde der Erste Akt eines komisch-tragischen Dramas der konsequenten Verantwortungslosigkeit geschrieben. 

So setzten die, durch Geld aus Crowdfunding finanzierten Flüchtlingsgegner, nicht nur das Leben tausender Flüchtlinge und hunderter Rettungskräfte auf Spiel, sondern auch ihr eigenes. Bereits vor dem Erreichen ihres Einsatzortes wurde das Schiff in Ägypten festgehalten: Falsche Besatzungspapiere.

Nach wenigen Einsatztagen dann ein Notruf: Die C-Star war, vorsicht Ironie, selbst in Seenot geraten. Unterstützung durch ein zur Hilfe gekommenes Seenotrettungsschiff lehnten sie jedoch ab. Schließlich war es genau eines dieser Schiffe, die sie eigentlich vom Retten abhalten wollten.

 

Flucht der Flüchtlingsgegner

Inzwischen hat die Besatzung des Schiffes selbst Asyl beantragt, es lief ein Verfahren wegen des Verdachts der Schlepperei gegen das Schiff, und die Reederei (bzw. Defend Europe als Charterer) verweigern laut ITF ausstehende Zahlungen.

Aus humanitären Gründen wurde dem Schiff die Erlaubnis gegeben in Barcelona anzulegen. Das Rote Kreuz - die Organisation, welche die rechten Aktivisten unter anderem bekämpfen wollten - kümmert sich derzeit in Zusammenarbeit mit den Hafenbehörden um die Besatzung.

Eine Stellungnahme von der Reederei lässt derweil noch auf sich warten. Ein tragisch-komisches Ende eines surrealen Schauspiels. Der Einsatz der C-Star wird so schnell wohl nicht vergessen werden, auch wenn er sein Ziel klar verfehlte.

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