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Freitag, 21 Juli 2017 14:47

Schlappe für Rechtsradikale: Anti-Migrantenschiff in Ägypten festgehalten

Bild von Juhani Mehto / MarineTraffic.com

 

Das unter der Flagge Dschibutis fahrende Anti-Migrantenschiff C-Star (ehemals Suunta) musste bereits auf seinem Weg ins geplante Einsatzgebiet im Mittelmeer die erste Schlappe hinnehmen: Wegen einer fehlerhaften Crewliste wurde das Schiff von ägyptischen Behörden festgehalten.

 

Fragwürdiger Einsatz via Crowdfunding

Ziel des Einsatzes der C-Star ist es, die de facto nicht existente Küstenwache libyens zu unterstützen. Diese agiert bereits teils völkerrechtswidrig und mit Unterstützung der EU gegen die Flüchtlingsboote die täglich von dem Bürgerkriegsland in Richtung Italien fliehen. Seenotrettungsorganisationen die in diesem Gebiet operieren befürchten eine steigende Zahl an Toten durch eine zusätzliche Behinderung der Rettungsmaßnahmen.

Geld hat die der rechtsradikalen Bewegung der Identitären zuzuordnende Gruppe "Defend Europe" durch eine Crowdfunding-Kampagne erhalten. Auf ihrem Weg von Dschibuti nach Catania endete die Reise des Schiffes nun vorerst.

Medienberichten zufolge wurde die ehemals unter dem Namen Suunta fahrende C-Star nach ihrer Passage durch den Sues-Kanal aufgehalten. Ägyptische Sicherheitskräfte und die Marine haben das Schiff wegen fehlender Papiere an der Weiterfahrt gehindert. Sie liegt seit Sonntag im Golf von Sues vor Anker.

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