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Mittwoch, 05 Juli 2017 10:33

Piraten enthaupten zwei Seemänner in den Philippinen

 

 

Die islamistische Terrormiliz Abu Sayaf hat zwei ihrer im letzten November auf einem Bulker entführten Geiseln enthauptet. Ihre Leichen wurden heute Morgen von philippinischen Sicherheitskräften entdeckt.

 

Piraterie als Terrorfinanzierung

Bereits seit mehreren Jahren sind die Milizen der Abu Sayaf, die für eine Unabhängigkeit von den Philippinen kämpfen, auf die Finanzierung ihrer Terroraktivitäten durch Piraterie übergegangen.

Dabei attackieren sie vor Allem internationale Seeschiffe und nehmen Geiseln - wird das geforderte Lösegeld nicht gezahlt, folgt die Enthauptung der Geiseln.

Die beiden nun tot aufgefundenen Seeleute gehörten zur sechsköpfigen Besatzung des Bulkers Royal 16, der am 11. November 2016 von den Piraten gekapert wurde. Einem der Seeleute gelang letzten Monat die Flucht, die drei übrigen Besatzungsmitglieder befinden sich weiterhin in der Gewalt der Terrormiliz.

Insgesamt befinden sich derzeit 22 Seeleute in der Gewalt von Abu Sayaf, 16 davon sind ausländische Staatsbürger.

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