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Montag, 14 November 2016 07:56

Bewaffnete entführen sechs Seeleute vor den Philippinen

Bild von Tony Hogwood / MarineTracffic



Nach der Entführung eines deutschen Seglers und der Ermordung seiner Begleiterin, hat die islamistische Piratenbande Abu Sayaf erneut zugeschlagen. Während eines Überfalls auf ein Frachtschiff vor den Philippinen wurde ein Besatzungsmitglied verletzt, sechs seiner Kollegen wurden entführt.


Islamisten, Piraten, Kriminelle

Unter dem Deckmantel des Separatismus und des Islamismus hat sich die Terrormiliz Abu Sayaf zunehmend auf Piraterie und Entführungen spezialisiert. Ihre neuesten Opfer hat es während der Überfahrt ihres Schüttgutfrachters in den südlichen Philippinen erwischt.

10 Bewaffnete sollen  dem Frachter Royal 16 am Freitag vor Davao aufgelauert und ihn angegriffen haben. Während des Enterns wurde eines der vietnamesischen Besatzungsmitglieder so schwer verletzt, dass eine Geiselnahme für Abu Sayaf offenbar nicht mehr rentabel war. Die restlichen sechs Crewmitglieder wurden auf Schnellbooten mitgenommen.


Enthauptung oder Lösegeld?

Das Procedere dieser Entführungen ist stets dasselbe: Entweder das verlangte Lösegeld wird gezahlt - oder die Entführten werden brutal hingerichtet. Dieses Jahr hat Abu Sayaf bereits zwei kanadische Geiseln enthauptet.

Vor einer Woche wurde dann auch ein deutscher Segler Opfer der Islamisten - er hatte sich bereits einmal zuvor in ihrer Gewalt befunden. Seine Begleiterin metzelten die Piraten wohl während des Überfalls nieder.

Insgesamt befinden sich derzeit ein Niederländer, der oben erwähnte Deutsche, zwei Indonesier, fünf Malaysier und sieben Philippinos in der Gewalt der Gruppe. Und jetzt auch noch 6 Vietnamesen. Eine effektive Antwort der betroffenen Anreinerstaaten des Piratengebietes lässt derzeit noch auf sich warten. Trotz der vollmundigen Versprechen des als Hardliner bekannten philippinischen Präsidenten Duterte.


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