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Mittwoch, 07 September 2016 08:05

Nach Grundberührung: Millionenstrafe für Schädigung des Great Barrier Reef?

Bild von Sarah Ackermann



Schadensersatzzahlungen nach Umweltkatastrophen auf See fallen gewöhnlich sehr hoch aus, schaffen es dennoch nie den vollen Umfang des Verlustes wiedergutzumachen. Im Falle einer Grundberührung durch einen Frachter auf dem Great Barrier Reef, verlangt der Australische Staat nun über 80 Millionen Euro vom Versicherer. Gerade genug oder völlig überzogen?


Schäden am Weltnaturerbe Great Barrier Reef

Im Jahr 2010 war der chinesische Kohlefrachter Shin Neng One vor der australischen Stadt Gladstone auf dem Riff, das zu den sieben Weltwundern der Natur gezählt wird und im Jahre 1981 zum Weltnaturerbe erklärt wurde, aufgelaufen. Hierbei wurden rund 400.000 Quadratmeter des geschützten Great Barrier Reefs beschädigt.

In den folgenden Verfahren wurde ein Seemann zu einer Gefängnisstrafe, ein weiterer zu einer Strafzahlung verurteilt. Den Großteil des Schadens muss jedoch der Schiffsversicherer, in diesem Fall der London P&I Club, bezahlen.

Dieser setzt den entstandenen Schaden deutlich niedriger an, und will die Schadenssumme auf maximal 17 Millionen Euro begrenzen.

Über die letztendliche Höhe der Zahlungen soll nun ein Gericht entscheiden, der australische Staat fordert 120 Millionen Australische Dollar (umgerechnet über 80 Millionen Euro).


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