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Dienstag, 28 Juni 2016 06:52

IMO Generalsekretär: Mehr Frauenpower braucht die See!

Bild: IMO




Während Frauen in Landberufen schon längst klassische Männerjobs ergreifen, bleibt die Seefahrt weiterhin, auch in diesem Aspekt, sehr Konservativ: Lediglich 2% der weltweit 1,5 Millionen Seefahrer sind Seefahrerinnen. Das muss sich ändern, meint der Generalsekretär der Internationalen Maritimen Organisation, Ki Tack Lim.


Männerwelt Seefahrt

Traditionell ist die Seefahrt eine Männerdomäne, und Frauen die es in die Frachtschifffahrt zieht haben es auch heute nicht immer leicht. Das Schiff ist ein Mikrokosmos, und zwar zumeist ein rein maskuliner.

Die Zahlen weiblicher Nautik-Studenten hat sich dennoch, zumindest an deutschen Seefahrtsschulen, in den letzten Jahren konstant gesteigert. Trotzdem gibt derzeit nur, Schätzungen der Seefahrergewerkschaft ITF zufolge, 2% Frauen in Seefahrtsberufen.

Zudem meist in schlechter bezahlten Positionen auf Fähren und im Kreuzfahrtsektor, oft unter Billigflaggen. Auch ihr Anteil an Offizieren ist geringer als der unter Männern.


IMO fordert mehr Frauenpower

Generalsekretär Ki Tack Lim bringt die Position der IMO zu dem Thema so auf den Punkt:

"Die Bedeutung von Frauen als riesiges Potential kann nicht genug betont und herausgestellt werden. Die Seefahrt kann es sich nicht leisten diese, größtenteils noch unangetastete Ressource an Arbeitskräften, links liegen zu lassen."

Besonders in Führungspositionen könnten sie eine wertvolle Ergänzung zu ihren männlichen Kollegen sein.


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