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Dienstag, 01 November 2016 08:43

Millionenschweres, pures Kokain auf deutschem Frachter geschmuggelt

Bild von der Guardia di Finanza



Italienische Behörden haben Kokain im Wert von über 76 Millionen Euro aus dem Meer gefischt - nachdem es kurz zuvor von Bord eines Schiffes der deutschen Reederei Hamburg Süd geworfen sein soll. Neun Besatzungsmitglieder wurden in einer darauf folgenden Polizeiaktion festgenommen.


Kalabrische Mafia, Kokain und Kiribatis

Das unter der deutschen Flagge fahrende Containerschiff Rio de Janeiro war bereits unter Beobachtung, als es vor dem Anlaufen seines kalabrischen Zielhafens 17 wasserdichte Taschen mit insgesamt 385 Kilo Kokain über Bord geworfen wurden.

Doch statt, wie geplant, von Mitgliedern der kalabrischen Ndrangheta Mafia, wurden die Päckchen vom italienischen Zoll eingesammelt. Der für Hamburg Süd fahrende Frachter wurde dann beim Einlaufen in den Hafen von Gioio Taura von der Polizei aufgehalten. Neun Besatzungsmitglieder aus dem pazifischen Inselstaat Kiribati wurden festgenommen.

Medienberichten zufolge sollen die illegalen Drogen aus Südamerika stammen, wo sie von der kalabrischen Mafia gekauft und über Schiffe nach Europa geschmuggelt werden. Die Ndrangheta ist eine der größten und mächtigsten Mafiabanden Europas.


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